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Sensation durch Kris Rosenberger / Christina Ettel: Toller zweiter Gesamtrang bei der Schneebergland Rallye 2017

  • Das „Comeback“ im modernen Fahrzeug wird mit dem tollen zweiten Rang gekrönt
  • Bei der anspruchsvollsten Rallye des Jahres bleiben Rosenberger/Ettel fehlerfrei
  • Kris Rosenberger zeigt sich begeistert und gibt zu: Das schreit nach Wiederholung!


Fotos: Harald Illmer

Was für eine dramatische Hitzeschlacht im Schneebergland: Während die großen Favoriten straucheln (alle drei WRC-Piloten waren durch Unfall oder Technikprobleme vorzeitig draußen) fahren die R5-Piloten ins Rampenlicht: Und während Niki Mayr-Melnhof seinen ersten Gesamtsieg bei einem österreichischen Meisterschaftslauf feiert, jubeln Kris Rosenberger mit Co-Pilotin Christina Ettel beim „Comeback“ im modernen Fahrzeug über den sensationellen zweiten Gesamtrang!

Neben der großen Hitze hatte Kris Rosenberger aber vor allem mit der Umstellung auf den top aktuellen Ford Fiesta R5 des italienischen „Step Five“ Teams zu kämpfen, wie der Grazer unumwunden zugibt: „Nach den 12 Kilometern Testfahrt vom Freitag war ich nicht wirklich warmgefahren – und die Unterschiede zu meinem Porsche, den ich jetzt schon seit Jahren pilotiere, waren wie erwartet riesig. Die Direktheit des Autos ist unglaublich und am meisten Respekt hat mir das giftige Ansprechverhalten des Turbos, vor allem hier auf Schotter, abgerungen. Davon abgesehen musste ich mich erst wieder daran gewöhnen, mit diesem Auto über alles drüberzufahren, Schlaglöcher, große Steine, da war ich anfangs wirklich gehemmt…“

Doch je länger die Rallye andauerte, desto besser kam das bewährte Duo Rosenberger/Ettel ins Fahren. „Die zweiten Durchgänge über die Sonderprüfungen waren schon viel besser, am Nachmittag war der Fortschritt dann richtig spürbar – da waren wir auf jeder Prüfung zehn bis zwanzig Sekunden schneller. Leider wurde die SP ‚Haraseben‘ zwei Mal neutralisiert, die wäre mir richtig gut gelegen… Dass wir nun am Ende sogar auf dem zweiten Gesamtrang landen, das ist natürlich sensationell. Damit haben wir unser Plansoll deutlich übererfüllt“, so Rosenberger.

Und auch wenn der Fokus des Teams unverändert auf dem Titelgewinn mit dem historischen Porsche liegt, muss Kris Rosenberger unumwunden zugeben: „Es hat so viel Spaß gemacht, das schreit natürlich nach einer Wiederholung. Ich weiß zwar noch nicht wann, aber wir kommen wieder! Jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf die historische Meisterschaft, und da bin ich aufgrund meines zweiten Gesamtranges ja nun sogar Prioritätsfahrer – Christina und ich werden also in Zukunft auch mit dem Porsche eine ordentliche Startnummer bekommen!“


Rallye-Team Rosenberger Pressebetreuung
Manfred Wolf

Galerie Schneebergland Rallye 2017:

Video Schneebergland Rallye 2017: